Pfarre St. Ruprecht/Völkermarkt
   
Gedanken und Eindrücke ...

Gedanken und Eindrücke bei den Passionsspielen in St. Margarethen
in Burgenland.

Während der Darstellung vom Leben Jesu war in mir ein Hinhören, ein aufmerksames Aufnehmen, als wenn sich die Welt wie sie vor 2000 Jahren war, auftut, und ich mitten drin in diesem Geschehen bin, und alles an ihr von innen her verstehe, über alle Worte hinaus, die gesprochen wurden.
OHREN DER SEELE HÖREN FEIN.
Die Szenen der Verurteilung, der Kreuzigung, der Auferstehung und die Begegnung Jesu mit Maria Magdalena ergriffen mich sehr. Ich saß da und war überwältigt. Ich staunte über soviel *bedingungslose Liebe*. In mir entstand der Eindruck, selbst weiter und grösser zu werden. Ich fühlte auch, dass mein Glaube mich trägt, weil er reifer geworden ist in all den Jahren. Ich habe begriffen, dass es die Liebe ist, die das Leben erhält.
Die Erkenntnis daraus:
*Liebe Gott, liebe Dich, liebe deinen Nächsten!* Wie meint doch "Der Kleine Prinz" bei Antoine de Saint-Exupéry:
*"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."*
Zum Abschluss dieser berührenden Passion sangen die Zuschauer und die Darsteller, die um Gottes Lohn ihre Zeit und Talente zur Verfügung stellen, drei Strophen von "GROSSER GOTT WIR LOBEN DICH..."
Da war in mir große Dankbarkeit, Hoffnung und Sehnsucht nach DEM, der das alles für uns getan hat.

Sehr geehrte Frau Dr. Potocnik und sehr geehrter Geistlicher Rat Damej, liebe Christi, lieber Pfarrer Josef DANKE, dass ihr mit uns zu diesen Passionsspielen nach St. Margarethen, Burgenland gefahren seid.
Ich glaube, in uns allen wirkt dieser besondere Abend noch nach.
Einzelne Szenen kommen aus der Erinnerung immer wieder hoch und werden von uns angeschaut und verarbeitet.

Christine Riepl (Schwester von Frau Lieber Hilde)