Im Advent 2007 gab es die Fackelwanderung zum ersten Mal; der großartige Erfolg bewog uns, diese besinnliche Fackelwanderung auch heuer zu machen, wie auch in Zukunft, immer um den 13. Dezember, dem Fest- und Namenstag der Hl. Luzia, der großen Lichtbringerin.
Mit Spannung schauten wir heuer auf die Wetterlage, denn seit Anfang Dezember regnet es ständig, daher war es wirklich spannend, ob das Wetter halten würde. Um 18.30 Uhr begannen wir mit einem Gebet, einigen meditativen Gedanken, Fürbitten, dem Vater Unser und dem Pilgersegen - es begann leicht zu nieseln. Nieselregen, zwar ein leichter, war unser Wegbegleiter, als wir uns auf den Weg machten und das Licht in die Nacht hinein trugen. Die Wanderung führte uns nach Arlsdorf, weiter nach Kaltenbrunn, durch die Ortschaft hindurch, hinunter auf die St. Margarethener Landesstraße, wir bogen in die Martin-Hosp-Straße und gingen dann weiter zum Pfarrhof, wo bereits herrlicher Tee und viele gute Mehlspeisen auf uns warteten. Bei den einzelnen Bildstöcken - sechs an der Zahl - blieben wir stehen, hörten meditative Impulse zum Advent, warteten zusammen und gingen dann wieder weiter.
Ein herzliches Danke an alle, die gekommen waren, trotz des wirklich nicht guten Wetters, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Danke allen, die Mehlspeisen gespendet haben; allen, die mitgeholfen haben bei den vielen Tätigkeiten, die notwendig sind, um so eine Fackelwanderung durchzuführen.
Auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden und froh, dass ich diese Fackelwanderung in unserer Pfarre ins Leben gerufen haben, denn das Licht spielt in dieser dunklen Jahreszeit wohl eine besondere Rolle und die Gemeinschaft, die bei so einer Feier sich bildet, ist sehr wichtig!
Christi Potocnik | >> zur Fotogalerie
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