Pfarre St. Ruprecht/Völkermarkt
   
Schulgottesdienste in unserer Pfarrkirche

Zum Schulbeginn gehört auch die Feier eines Eröffnungsgottesdienstes. Unsere NEUE MITTELSCHULE VÖLKERMARKT und auch die POLYTECHNISCHE SCHULE VÖLKERMARKT legen darauf großen Wert. Wir Religionslehrer sind sehr bemüht, Gottesdienste so zu feiern, dass wir auch wirklich "Feier-Charakter" haben. So gehen wir mit der NMS nur stufenweise zu unseren Gottesdiensten, das heißt: Einmal alle SchülerInnen der 1. Klassen, dann wieder der 2. Klassen und so weiter ...

Organisatorisch ist das ein großer Mehraufwand für die Schule, aber dieser lohnt sich, weil wir mit einer Anzahl von 80 bis 100 SchülerInnen auch wirklich Gottesdienst feiern können, würdig und in einer Atmosphäre, die stimmig ist und "passt". Wir gehen sehr gerne in die Pfarrkirche St. Ruprecht, zwischendurch auch in die Stadtpfarrkirche St. Magdalena.

Hier wollen wir einen kleinen Einblick in die Gottesdienste geben, die wir bisher gefeiert haben. Dabei möchten wir uns bei allen BegleitlehrerInnen bedanken (meist sind es die Klassenvorstände), die uns sehr unterstützen, indem sie die SchülerInnen zur Kirche und dann wieder zurück zur Schule begleiten. Ein herzliches DANKE an die Schulleitungen für dieses wohlwollende Entgegenkommen! Diese gute Zusammenarbeit macht diese Art und Weise des Gottesdienstfeierns möglich.

Christi Potocnik, auch im Namen der weiteren Rel-Lehrerinnen an unserer NMS (Christine Rutter, Agnes Stanz, Monika Pirker-Perdacher) und für die PTS, wo ich, Christi Potocnik, bereits das 10. Jahr Religion unterrichte.

"Unter Gottes Schutz und Schirm"

Gottesdienst für die 2. Klassen der NMS Völkermarkt

Ein neues Schuljahr hat begonnen. Auch wir können in diesem Schuljahr wie ein Schirm füreinander sein. Hört, wie das z. B. möglich ist: (Die einzelnen Kinder spannen einen Regenschirm auf; zuerst Schirm aufspannen, dann lesen!)

•  In der Schule können wir füreinander Schirm sein, wenn ich dem anderen sage, was er gut gemacht hat und nicht ständig an ihm herumnörgle.

•  Wenn wir uns nicht immer vordrängen, sondern auch die Leiseren und Schwächeren zu Wort kommen lassen.

•  Wenn wir das ausleihen, was einer vergessen hat, z. B. den Klebstoff oder die Schere.

•  Wenn wir in der Pause miteinander reden, statt uns gegenseitig zu ärgern.

•  Wenn wir keinen auslachen, der etwas nicht so gut kann.

•  Wenn wir einander Fehler verzeihen.

•  Wir möchten, dass wir uns alle an unserer Schule wohl fühlen können. So helfen wir mit, dass keiner von uns „im Regen stehen muss“!

Auch wir Lehrer können wir ein Schirm sein: Sinngemäß: Wenn wir Geduld haben, wenn einer etwas nicht gleich kapiert; wenn wir mithelfen, Streitigkeiten unter den Schülern zu schlichten; wenn wir bei Problemen versuchen, eine gute Lösung zu finden … Wir möchten, dass wir uns alle an unserer Schule wohl fühlen können. So werden wir füreinander „Schutz und Schirm“ sein.

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„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“
(1 Petr 2,5) -
Eröffnungsgottesdienst für die PTS Völkermarkt

Steine … viele verschiedene Steine sehen wir hier vorne vor dem Altar. Ist doch ganz interessant so ein einzelner Stein, jeder ist auf seine Art und Weise irgendwie gestaltet; größer, kleiner, schwerer, spitziger, runder … ganz vielfältig sind diese Steine … Ein Stein, viele Steine … wir alle sind auch lebendige Steine, wie es im 1. Petrusbrief heißt: Als lebendige Steine sollen wir uns zu einem geistigen Haus aufbauen lassen, zur Kirche. Der Eckstein, d. h. dieser Stein, der alles trägt und stützt, ist Jesus Christus. Und wenn wir heute zum Gottesdienst versammelt sind, so am Schulbeginn, dann kann dieser Hinweis „lebendige Steine der Kirche“ wohl auch heißen: Lebendige Steine der Schule! Lebendige Steine im Leben! Lebendig sollen wir sein, kreativ, schöpferisch! Tätig, mit vielen guten Ideen ausgerüstet, damit uns auch im Leben vieles gelingt! Wichtig ist das Mittun, nicht nur da sitzen, passiv sein, aktiv, so richtig motiviert zum Mitarbeiten!

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"Das Wort Gottes"
Eröffnungsgottesdienst für die 1. Klassen der NMS Völkermarkt

Zum Nachdenken

Die Bibel ist ein ganz besonderes Buch, in dem wir viel über Gott entdecken können.
Gott hat sich unsere herrliche Welt ausgedacht, Gott hat uns unendlich lieb und vergibt uns,
wenn etwas schiefgelaufen ist. Liedruf: Herr, erbarme dich unser

In der Bibel entdecken wir mehr über Jesus Christus. Er hat uns versprochen, immer bei uns zu sein.
Er begleitet uns als guter Freund durch das Leben. Liedruf: Christus, erbarme dich unser.

Gott, du bist uns immer nahe. Deine Nähe können wir spüren durch Menschen, die uns gern haben.
Du bist jetzt in unserer Mitte durch Jesus Christus. Liedruf: Herr, erbarme dich unser.

Die Bibel ist zwar ein dickes Buch, aber so können wir immer wieder etwas Neues entdecken. Sie ist immer wieder für eine Überraschung gut. Es geht nicht nur darum, möglichst viel aus diesem Buch zu wissen, nein, es geht darum, dass Gott uns durch dieses Buch begegnen will. Durch die Geschichten in der Bibel will Gott zu uns sprechen, uns gute Gedanken für unseren Alltag geben, uns Mut machen, stark machen gegen Böses. Wir erfahren, wie Jesus gelebt hat, wie er Gottes Liebe erfahrbar gemacht hat.

Tagesgebet
Guter Gott, wir haben uns versammelt und feiern gemeinsam Gottesdienst. Öffne uns für dein Wort, das Leben verkündet. Dein Wort will uns zeigen, was im Leben wichtig ist. Wir danken dir für deine große Liebe, die wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn erfahren durften. Durch Christus, unseren Herrn, Amen.

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